Achtung: Ihr Browser scheint nur begrenzt
Web-Standards zu unterstützen. Der gesamte
Inhalt dieser Website wird Ihnen zugänglich sein,
die Gestaltung hingegen wird nur in einem modernen
Browser sichtbar - z.B. dem firefox

Bodenstation

Die Bodenstation


Antenne      Bodenstation

Mitte des Jahres 2009 wurde begonnen eine Bodenstation zum Empfang von Satelliten im Amateurfunkbereich aufzustellen. Teile der alten Empfangsanlage des Instituts für Luft- und Raumfahrtsysteme konnten für die neue Bodenstation verwendet werden. Dies bildete die Grundlage für die Auslegung der Antenne. Als Antennen wählten wir neuartige X-Quad-Antennen, die viel kürzer sind als die herkömmlichen Kreuz-Yagi-Antennen und damit die Windanfälligkeit mindern. Es sind zwei verschiedene X-Quad-Antennen für UHF (435 MHz) und VHF (145 MHz) auf einem Ausleger aus Glasfaser befestigt, der durch den Rotor bewegt wird. Die Antennen haben einen Gewinn von etwa 16 dBi. Gesteuert wird die Anlage vom Computer der Bodenstation, der mit verschiedenen Programmen aus dem Amateurfunkbereich ausgerüstet wurde und auf Funkgerät und Rotor über Zusatzgeräte zugreifen kann.

Da die Bodenstation während der Erprobungsphase oft verändert werden musste, wurde eine Bodenplatte konstruiert die es ermöglicht, die Antenne, abgespannt mit drei Gurten, auf der Wiese vor dem Institut aufzustellen und damit einen einfachen Zugang zur Antenne zu erhalten. In dieser Konfiguration konnte auch der schon lange nicht mehr durchgeführte Satellitenempfangsversuch im Rahmen des Raumfahrttechnikfachlabors des Instituts angeboten werden, bei dem die Satellitensubspur berechnet werden sollte und ein Satellit empfangen wurde.

Im August 2010 wurde die Bodenstation auf das Dach des Instituts montiert. Hierfür wurde nach dem ersten Raumfahrttechnikfachlabor begonnen, die Antenne für die Dachmontage vorzubereiten. Es wurden Blitzschutz und VHF-Verstärker hinzugefügt und der Rotor instandgesetzt. Die Steuersoftware wurde auf dem Computer installiert und ermöglichte endlich eine kurzfristige Inbetriebnahme der Bodenstation ohne viel Vorbereitung. So konnten jederzeit Satelliten für Interessenten empfangen werden, um die Fähigkeiten der Bodenstation einzusetzen.