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Gretchen

klein aber oho


Die Modellrakete Gretchen war der erste Schritt auf dem langen Weg zur 10 km Rakete. Mit der Gretchen wurden neue Gleichungen für die Flugstabilität überprüft. Hierbei kamen erstmals die Gleichungen nach Barrowman zum Einsatz.
Es wurden zwei verschiedene Versionen gebaut. Für die Modellbauweise wurde sich entschieden, um einen möglichen finanziellen und zeitlichen Verlust möglichst gering zu halten. Eine der beiden Raketen hatte einen geringen Druckpunkt-Schwerpunkt-Abstand und lag damit nahe an der Instabilität. Die andere Rakete hatte einen großen Druckpunkt-Schwerpunkt-Abstand und war damit relativ windanfällig. Beide Raketen wurden mit vergleichsweise geringer Beschleunigung gestartet, so dass die Raketen relativ empfindlich auf Störungen wie Wind reagieren.
Alle Testflüge mit diesen Raketen verliefen problemlos. Damit wurden auch die Grenzen für die Druckpunkt-Schwerpunkt-Abstände festgelegt, die beim Bau der späteren Raketen genutzt werden sollten.

Später wurden weitere Gretchens gebaut. Dies geschah zweimal im Rahmen des StepIn. Bei diesem Projekt ging es darum Schülerinnen für Technik zu begeistern und zu einem Technikstudium zu ermutigen. Des Weiteren wurden mehrere Gretchens bei einem Raketenbau-Workshop gebaut.


Technische Daten:

Durchmesser: 62 mm
Länge: 670 mm
Spannweite: 182 mm
Startmasse: 700 g
Antrieb: Aerotech G33W, Aerotech F40J

Dieses Projekt ist abgeschlossen und wird nicht mehr weiterentwickelt!