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Gründungsväter

die idee, einen verein zu gründen


die gründungsväter der erig
Die Gründungsväter der Erig

Die Geschichte der ERIG begann auf dem Space Festival 1997, einem Raketenstarttag für Modell- und Experimentalraketen. Auf dieser Veranstaltung ließen Stefan Linke und Niels Ohrmann, deren Herz schon lange für Modellraketen schlug, ihre Raketen fliegen und hörten zum ersten mal von einer noch größeren Veranstaltung in Frankreich. Das „Festival Européen de l’ Êspace“ bot mit größerer Flughöhe und größeren Motoren die Gelegenheit, das eigene Können beim Bau von Raketen zu zeigen.

Das Konzept für eine große Rakete war schnell ausgereift, doch die Umsetzung war zu zweit noch schwierig. Beim Studium an der TU Braunschweig fanden sich jedoch bald Kontakte, die Erfolg versprachen. Mit Matthias Findeis stieß ein Elektrotechniker dazu, der für die Bordelektronik verpflichtet wurde.

Teuer waren die Pläne für die große Rakete und aufwändig. So reifte die Idee, einen Studentenverein zu gründen, im Team lässt sich so manches leichter verwirklichen. Der nächste wurde gefunden, Christian Michael bot an, Zeit und Mühen mit einzubringen. So machten sich alle auf, in ihrem Umfeld nach

Kommilitonen zu suchen, die bereit waren, einen Experimentalraketenverein an der altehrwürdigen Carolo-Wilhelmina auf die Beine zu stellen.

 

Die Idee war so schräg, dass man einfach mitmachen musste. Zu einem Verein fehlten indes nur wenige. Michael Horn konnte überzeugt werden, dass sein Leben mit Raketen besser werden würde, ebenso wie Manfred Webers und Heiner Bartoszweski, die ihren Teil zum Gelingen beitrugen.

Die Bürokratie war das nächste Hindernis. Schließlich wollte die Gruppe nicht nur ein loser Haufen von Studenten sein, der im stillen Kämmerlein an der Umsetzung ihrer Ideen bastelt. Es war von Anfang an geplant, eine offizielle studentische Vereinigung an der Technischen Universität Braunschweig zu werden. Eine Struktur wurde gefunden, ein Name und auch ein Logo, das unsere Raketen zieren konnte.

Die „ExperimentalRaketen-InteressenGemeinschaft“, kurz ERIG, wurde nur drei Monate nach der ersten Idee gegründet, die Satzung am 31. August 1999 von den sieben Gründervätern unterschrieben.

Es fehlte nur noch die Anerkennung durch die Universität, die uns aber vom Präsidenten Professor Litterst, der selber Luftdruckraketen im AudiMax fliegen ließ, gerne gewährt wurde. Mit Dr. Bendisch, dem Leiter des Institutes für Luft- und Raumfahrttechnik, fanden wir einen großzügigen Unterstützer unserer Ideen, der uns so manchen Weg durch die Bürokratie der Universität ebnete. Seit dieser Zeit ist die ERIG an diesem Institut beheimatet, das nach der Umbenennung in ILR, mit dem neuen Leiter Professor Vörsmann und dem Umzug an den Flughafen unsere Vereinsräume für uns bereitstellt.


Die Arbeit für die ERIG war für die Gründungsväter nach vielen Jahren, am Ende ihres Studiums beinahe zu Ende, doch dann kam die Idee auf, einen Förderverein für technisch interessierte Studenten zu gründen …