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Hydra 3X

Flugversion


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Auf Grundlage des bestehenden Hydra III Systems wird seit Anfang 2006 die verbesserte Flugversion HYDRA 3X konstruiert. Die Erfahrung mit den Testläufen im Jahr 2005 und 2006 fließt in die Konstruktion der Komponenten ein. Der isotensoide Oxidatortank in Leichtbauweise, mit dem die HYDRA bereits in einer Rakete eingesetzt werden kann, ist schon fertig gestellt. Die Abmessungen der Außenhülle wurden an die Anforderungen der Rakete angepasst, der Brennraum ist jedoch gleich groß geblieben. Bei der Konstruktion wurde, nach den Erfahrungen mit den bisherigen Triebwerken, großer Wert auf einen einfachen Umgang gelegt. So bestehen die Verbindungen aus einfachen Flanschen mit Metalldichtungen und der Zünder kann nun als letztes an dem Triebwerk angebracht werden, wodurch die Sicherheit erheblich erhöht wurde. Die Brennkammer wird immer noch aus Stahl hergestellt um auch langfristig auf dem Teststand benutzt werden zu können, trotzdem wird das Gewicht im Vergleich zur Hydra 3 deutlich geringer sein.
Bei den ersten Tests im Frühjar 2009 erreichte die HYDRA 3X einen Schub von etwa 700 N bis 800 N. Durch weitere Optimierung der Brennkammergeometrie zur Erhöhung des Brennstoffmassenstroms und eine gleichzeitige Vergrößerung des Oxidatormassennstromes, konnte der Schub im Jahr 2012 auf durchschnittlich 1300 N gesteigert werden. Mit seiner Brennzeit von 10 s und einem Isp von 210 s bis 220 s ist die HYDRA 3X flugfähig und soll 2015 in der Faust eingesetzt werden.